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STUDIUM DIGITALES PRODUKTDESIGN (B.A.)*

Produktdesignerinnen und -designer sind Experten funktionaler Gestaltung von seriellen und industriellen Produktlinien.

Unter Nutzung zeitgemäßer Techniken, Verfahren und Materialien - inklusive rechnergestützter Entwurfsmethoden - können Absolventen und Absolventinnen Produktinnovationen in Hinblick auf Funktion, Material, Nutzung und Nachhaltigkeit in ästhetisch überzeugender Form gestalten.

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Wir informieren Sie hier gerne über Beratungstermine und Workshops.

Die Absolventinnen und Absolventen des B.A. Produktdesign besitzen spezifische Kompetenzen dreidimensionalen Gestaltens und besondere Kenntnisse der industriellen Serienfertigung. Sie haben ein solides technologisches Wissen über Materialien und Verarbeitung und können es im Entwurf anwenden. Der Schwerpunkt des Curriculums liegt in „neuen Materialien“ und digitaler Produktion, zum Beispiel 3D Druck und Rapid Prototyping. Anforderungen der Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit werden vertieft vermittelt.
Aufnahme:
Wintersemester (Oktober)

Dauer des Studiums:
7 Semester (Vollzeit)

Credit Points:
210 ECTS

Abschluss:
Bachelor of Arts (B.A.)

Zulassungsvoraussetzungen:
allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife

Zulassungsprüfung:
gestalterische Bewerbungsmappe

*Die B.A. Studiengänge befinden sich im Akkreditierungsprozess
für einen Studienstart zum WiSe 2019/20.

Struktur und Inhalt des Studiums

ZIEL DES STUDIUMS

Qualifikationsziele

Die Absolventinnen und Absolventen können unter Nutzung zeitgemäßer Techniken, Verfahren und Materialien - inklusive rechnergestützter Entwurfsmethoden - Produktinnovationen in Hinblick auf Funktion, Material, Nutzung und Nachhaltigkeit in ästhetisch überzeugender Form gestalten. Die Absolventinnen und Absolventen haben somit spezifische Kompetenzen dreidimensionalen Gestaltens und besondere Kenntnisse der industriellen Serienfertigung. Sie haben ein solides technologisches Wissen über Materialien und Verarbeitung und können es im Entwurf anwenden. Der Schwerpunkt des Curriculums liegt in „neuen Materialien“ und digitaler Produktion, zum Beispiel 3D Druck und Rapid Prototyping. Anforderungen der Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit werden vertieft vermittelt.

Damit greift das Studiengangskonzept die heutigen technologischen Entwicklungen und die Möglichkeiten der digitalen Werkzeuge auf, die Produktentwicklung, Produktion und Vertrieb weltweit grundlegend verändern. Das Studiengangskonzept setzt somit das durch digitale Medien und Internettechnologien geänderte Berufsprofil im Produktdesign um.

Die Entwicklung von Bildideen, Raum- und Produktkonzepten und von multimedialen Produkten erfolgt mit eigenständiger Handschrift auf schöpferisch überzeugendem Niveau. Die Absolventen können moderne Materialien und Werkstoffe, Werkzeuge, Verfahren und Computertechnologie zur Lösung einer Gestaltungsaufgabe nutzen und diese materialgerecht, sachgerecht und ideenreich auch in neuen und ungewohnten Zusammenhängen einsetzen.

Hierzu gehören die Ergonomie der Arbeitsplatzgestaltung und des Produktgebrauchs, erweitert durch Fragen der Physiologie (zum Beispiel Licht, Sehen und Wahrnehmung).

Die Absolventinnen und Absolventen können zielgruppenangemessen stilistische und ästhetische Varianten herauszuarbeiten. Zur Stilsicherheit tragen auch soziologische und kulturhistorische Kenntnisse bei, zum Beispiel in Hinblick auf internationale Moden und Trends im Design.

Die Absolventinnen und Absolventen können unter Nutzung aktueller Forschungsergebnisse und von Praxisbeispielen die Designqualität von Produkten beschreiben und bewerten. Gestaltungslösungen und visuelle Konzepte werden verstanden, können kritisiert und analysiert werden. Sie können ästhetische (visuelle, haptische, auditive, olfaktorische etc.) Produkteigenschaften beschreiben und analysieren, sowie diese in (design)historische, soziale und kulturelle Kontexte einordnen. Die Absolventinnen und Absolventen können Entwicklungsprognosen abgeben und eigenständige, zukunftsorientierte Lösungsstrategien entwickeln.

Hinzu treten Kompetenzen in der Vermittlung (Präsentation des Entwurfs, Umfeld- und Quellen-recherche, Nutzenargumentation der Kommunikation), der Produktionstechnologie und der Produktionsbetreuung bzw. Steuerung. Die Absolventinnen und Absolventen haben Kenntnisse in berufswirtschaftlichen und rechtlichen Fragen, in Kreativitätstechniken, Planungsmethoden und Marketing-Know-how, und können diese Kenntnisse projektbezogen anwenden. Sie können Designleistungen im Team erbringen.

Die Absolventinnen und Absolventen sind befähigt, als Produktdesigner in digitalen Entwicklungs- und Produktionsumgebungen freiberuflich und angestellt zu arbeiten, wobei neue Materialien und computergesteuerte Designprozesse und Fertigungsverfahren (3D Scan, 3D Druck, Rapid Prototyping und digitaler, virtueller sowie realer 2D und 3D Modellbau) im Vordergrund stehen.

INHALT DES STUDIUMS

Verlauf des Studiums

Im ersten Studienjahr werden elementare Gestaltungstechniken und praktische wie theoretische Grundlagen vermittelt. Neben allgemeinen Einführungen werden erste fachspezifische Grundlagen der Entwurfsprozesse im Produktdesign gelegt. Im zweiten Semester verschiebt sich der Schwerpunkt der Lehre auf die fachspezifische Lehre und es beginnt die Projektarbeit, die im weiteren Verlauf des Studiums breiten Raum einnimmt. In der Werkstattpraxis erlernen die Studierenden den Umgang mit technischen Hilfsmitteln, ein weiteres Modul führt in den digitalen Modellbau, Rendern und CAD ein. Die erworbenen Kenntnisse der dreidimensionalen Gestaltung am Computer werden in der Projektarbeit praktisch umgesetzt. Flankierend werden grundlegende fachtheoretische Kenntnisse zu Geschichte und Theorien des Designs vermittelt.

Im dritten Semester wird die Projektarbeit fortgesetzt und die Möglichkeiten von Technologien und Materialien in den Fokus gerückt. Die Einbindung akustischer Elemente wird vermittelt, Narrativität, Bewegung und räumliche Darstellung sind Gegenstand weiterer Module. Die Studierenden erwerben Praxiskompetenz zu Konzept und Entwurf im Produktdesign sowie zur Gestaltungswirkung.

Das vierte Semester sieht eine Einführung in Kunsttheorie und in berufsbezogene betriebswirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse vor.

Die Projektarbeit wird geleitet von einer Auseinandersetzung mit Zukunftsszenarien des Produktdesigns und den gestalterischen Herausforderungen in einer digitalisierten und globalisierten Ökonomie. Ergänzt wird die Entwurfspraxis durch eine fachtheoretische Einführung in feldspezifisches Projekt- und Qualitätsmanagement.

Das fünfte Semester ist für ein Praktikum, das von einem Kolloquium begleitet wird, reserviert. Anstelle des Praktikums kann auch ein Auslandssemester eingelegt werden.

Im sechsten Semester werden die Kompetenzen im virtuellen Produktdesign und dem Umgang mit neuen Materialien und neuen Technologien vertieft. Die Studierenden lernen, geeignete Methoden für Entwurfsprozesse auszuwählen. Großen Raum nimmt eine interdisziplinäre Projektarbeit ein, bei der Studierende vorzugsweise aus unterschiedlichen Studiengänge betreut, doch weitgehend selbstorganisiert eine gestalterische Lösung erarbeiten und umsetzen, wofür ein vorab definiertes Budget zur Verfügung steht.

Im siebten Semester, dem Abschlusssemester, steht eine intensive Auseinandersetzung mit theoretischen, auf die gewählte Profession bezogenen Fragen des Designs an. Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, ihre Produkte marktorientiert strategisch zu planen. Sie sind dann auf die Erarbeitung der Bachelor-Arbeit vorbereitet, die einschließlich des Abschlusskolloquiums die Hälfte des Semesters ausmacht.