Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu. Verstanden Weitere Informationen

STUDIUM GAME ART AND DESIGN (B.A.)*

Designerinnen und Designer für Game Art erschaffen eigene Welten, Levels und Charaktere für die Computerspieleindustrie.

Das Profil des Studiengangs ist auf eine praktische wie theoretisch fundierte künstlerische Vermittlung von Game Art und Visual Design ausgerichtet. Soziale und fachlich relevante Kompetenzen werden über mehrere Teamarbeiten vermittelt, welche den Studierenden den Einstieg als Junior Artist in die Spielewirtschaft und eine Vielzahl verwandter Industrien, wie der Filmproduktion, ermöglichen.

MEHR ERFAHREN?
Wir informieren Sie hier gerne über Beratungstermine und Workshops.

Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, mit Informatikern arbeitsteilig im Team zu arbeiten. Da der Schwerpunkt des Studiums auf der Befähigung zur inhaltlichen Konzeption eines Spieles, der ästhetischen Gestaltung von Spielen, Welten und Levels, und schließlich auch auf der Produktentwicklung, Produktion und Projektleitung liegt, ist der Fokus des Studiengangkonzeptes nicht Informatik und Mathematik, sondern Design.
Aufnahme:
Wintersemester (Oktober)

Dauer des Studiums:
7 Semester (Vollzeit)

Credit Points:
210 ECTS

Abschluss:
Bachelor of Arts (B.A.)

Zulassungsvoraussetzungen:
allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife

Zulassungsprüfung:
gestalterische Bewerbungsmappe

*Die B.A. Studiengänge befinden sich im Akkreditierungsprozess
für einen Studienstart zum WiSe 2019/20.

Struktur und Inhalt des Studiums

ZIEL DES STUDIUMS

Qualifikationsziele

Das Profil des Studiengangs ist auf eine praktische wie theoretisch fundierte künstlerische Vermittlung von Game Art und Visual Design ausgerichtet. Soziale und fachlich relevante Kompetenzen werden über mehrere Teamarbeiten vermittelt, welche den Studierenden den Einstieg als Junior Artist in die Spielewirtschaft und eine Vielzahl verwandter Industrien, wie der Filmproduktion, ermöglichen.

Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, mit Informatikern arbeitsteilig im Team zu arbeiten. Da der Schwerpunkt des Studiums auf der Befähigung zur inhaltlichen Konzeption eines Spieles, der ästhetischen Gestaltung von Spielen, Welten und Levels, und schließlich auch auf der Produktentwicklung, Produktion und Projektleitung liegt, ist der Fokus des Studiengangkonzeptes nicht Informatik und Mathematik, sondern Design. Studierende lernen Scriptsprachen für Engines. Tiefere Programmiersprachen zum Coding können sich Studierende bei Interesse in Projektphasen selbstständig aneignen.

Die Absolventinnen und Absolventen können inhaltliche, strukturierende und gestalterische Beiträge zur Entwicklung von Spiele-Geschichten leisten, die Computerspielen als Grundlage dienen. Hierzu verfügen sie über Kompetenzen des filmischen zeitbasierten Geschichtenerzählens und können diese auf die non-linearen Formate der Computerspiele übertragen oder anwenden.

Zur Konzeption und Entwicklung solcher Systeme verfügen die Absolventinnen und Absolventen über ein Verständnis von kommunikativen Prozessen, der menschlichen Wahrnehmung und der rechnergestützten Wissensverarbeitung, Kommunikation und Interaktion. Die Absolventinnen und Absolventen sind zur selbstständigen Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden der Mediengestaltung und der Medieninformatik in der Praxis befähigt. Der Bachelorstudiengang Game Art and Design befähigt zur Lösung komplexer Kommunikationsprobleme. Die Studierenden sind in der Lage, diese Aufgabenstellungen zu analysieren und nach gestalterischen Gesichtspunkten unter Zuhilfenahme der entsprechenden Computersysteme zu bewältigen.

Voraussetzungen dazu sind design- und medienspezifische Kompetenzen sowie grundlegende Kenntnisse rechnerorientierter Arbeits- und Verfahrensweisen. Dazu gehören konzeptionelle, gestalterische und kreative Fähigkeiten, logisches Denken, Verständnis der Methodik der Modellbildung sowie Fähigkeiten zur Kommunikation und Teamarbeit. Die Entwicklung von multimedialen Produkten erfolgt mit eigenständiger Handschrift auf schöpferisch überzeugendem Niveau.

Zur Stilsicherheit tragen auch soziologische und kulturhistorische Kenntnisse bei, zum Beispiel in Hinblick auf internationale Moden und Trends im Design. Die Absolventinnen und Absolventen können unter Nutzung aktueller Forschungsergebnisse und von Praxisbeispielen die Designqualität von Produkten beschreiben und bewerten. Gestaltungslösungen und visuelle Konzepte werden verstanden, können kritisiert und analysiert werden. Sie können ästhetische (visuelle, haptische, auditive, olfaktorische etc.) Produkteigenschaften beschreiben und analysieren, sowie diese in (design)historische, soziale und kulturelle Kontexte einordnen. Die Absolventinnen und Absolventen können Entwicklungsprognosen abgeben und eigenständige, zukunftsorientierte Lösungsstrategien entwickeln. Hinzu treten Kompetenzen in der Vermittlung (Präsentation des Entwurfs, Umfeld- und Quellenrecherche, Nutzenargumentation der Kommunikation), der Produktionstechnologie und der Produktionsbetreuung bzw. -steuerung. Die Absolventinnen und Absolventen haben Kenntnisse in berufswirtschaftlichen und rechtlichen Fragen, in Kreativitätstechniken, Planungsmethoden und Marketing-Know-how, und können diese Kenntnisse projektbezogen anwenden. Sie können Designleistungen im Team erbringen.

Die Absolventinnen und Absolventen können entweder als Selbständige in eigenen Unternehmen arbeiten, oder in größeren Unternehmen angestellt tätig werden, zum Beispiel in den Branchen oder Abteilungen für Game Design, Filmproduktion, Interactive Media, Werbung, Architektur-Visualisierung, Corporate Media. Berufliche Spezialisierungen können betreffen: Game Designer, 3D Modeller, Texture Artist, Lighting Artist, Environment Artist, Digital Mattepainter, Immersive Media Artist, Character Designer, Interactive Storyteller.

INHALT DES STUDIUMS

Verlauf des Studiums

Im ersten Studienjahr werden elementare Gestaltungstechniken und praktische wie theoretische Grundlagen vermittelt. Neben allgemeinen Einführungen werden erste fachspezifische Grundlagen für die digitale 2D und 3D Gestaltung gelegt. Im zweiten Semester verschiebt sich der Schwerpunkt auf die fachspezifische Lehre und es beginnt die Projektarbeit, die im weiteren Verlauf des Studiums breiten Raum einnimmt. Es werden Grundlagenkenntnisse des Game Designs vermittelt, die in der Projektarbeit praktisch umgesetzt werden.

Im dritten Semester wird die Einbindung akustischer Elemente vermittelt. Narrativität, Bewegung und räumliche Darstellung sind Gegenstände weiterer Module. In der Projektarbeit werden die Kenntnisse der 3D Animation und 360 Grad VR in praktischen Entwürfen umgesetzt. Flankierend findet eine fundierte fachtheoretische Einführung in Geschichte und Theorien analoger und digitaler Spiele statt.

Das vierte Semester sieht eine Einführung in Kunsttheorie und in berufsbezogene betriebswirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse vor. Die Studierenden befassen sich intensiv mit dem bewegten Bild für die Entwicklung einer Narration. Sie entwickeln in einem Projekt einen Spieleprototyp. Der Schwerpunkt der fachtheoretischen Lehre liegt auf der Differenzierung der Game Genres und der mit ihnen verbundenen Rahmenbedingungen und Fragestellungen.

Das fünfte Semester ist für ein Praktikum, das von einem Kolloquium begleitet wird, reserviert. Anstelle des Praktikums kann auch ein Auslandssemester eingelegt werden.

Im sechsten Semester werden Kenntnisse aktueller Entwicklungen im Bereich Game als Kunst vermittelt und in der Projektarbeit praktisch erprobt. Darüber hinaus wird das Management von Spieleentwicklungsteams eingeübt. Großen Raum nimmt eine interdisziplinäre Projektarbeit ein, bei der Studierende vorzugsweise aus unterschiedlichen Studiengänge betreut, doch weitgehend selbstorganisiert eine gestalterische Lösung erarbeiten und umsetzen, wofür ein vorab definiertes Budget zur Verfügung steht.

Im siebten Semester, dem Abschlusssemester, steht eine intensive Auseinandersetzung mit theoretischen, auf die gewählte Profession bezogenen Fragen des Designs an. Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, ihre Produkte marktorientiert strategisch zu planen. Sie sind dann auf die Erarbeitung der Bachelor-Arbeit vorbereitet, die einschließlich des Abschlusskolloquiums die Hälfte des Semesters ausmacht.