Rethink Painting: Online Vortrag mit Markus Vater
01.07.2021, 19 Uhr

RETHINK PAINTING 
What you see is not what you look at

Online-Vortrag mit Markus Vater
Donnerstag, 1. Juli 2021 um 19 Uhr
> Link zur Teilnahme 

Begrüßung: Prof. Stephan P. Schneider   
Moderation: Prof. Nicola Staeglich
  

Seit dem Sommersemester 2021 begleitet Markus Vater als hauptamtlich Lehrender an der HBK Essen Studierende des Bachelorstudienganges Malerei/Grafik (B.F.A.) und des Masterstudienganges Kunst und Kooperation (M.F.A.) in ihrer künstlerischen Entwicklung. 

In seinem Vortrag und anschließendem Gespräch am 1. Juli 2021 wird er Einblick geben in sein vielschichtiges Werk.​ Markus Vater arbeitet mit verschiedenen Medien und verwendet je nach I​nhalt Zeichnung, Malerei, Film und Performance. Von zentraler Bedeutung ist die Zeichnung bei der (Hand-)Schrift und Linie, Sprache und Bild in Beziehung zueinander gesetzt werden. 

Werkangaben Foto Plakat: Abbildung aus der Ausstellung "What You see is not What you look at", Kunstverein Ludwigsburg

Markus Vater (*1970 Düsseldorf) studierte bei Ulrich Erben an der Kunstakademie Münster, bei Dieter Krieg und Alfonso Hüppi an der Kunstakademie in Düsseldorf. 1998 zog er nach London wo er im Jahr 2000 seinen Abschluss am Royal College of Art machte. Er ist Stipendiat des Villa Romana Stipendiums und hat an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen teilgenommen. Unter anderem im Kunstmuseum Bonn, im Museum Kunstpalast Duesseldorf, im Wilhelm Hack Museum Ludwigshafen, in der Kunsthalle Mannheim und der Royal Academy in London. Er lehrte als Gastprofessor an der HfbK Hamburg, als Dozent am Royal College of Art und als Gastprofessor an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste Karlsruhe. 

“Markus Vater’s (...) Oeuvre ist vielfältig und widersetzt sich vehement jeder Einordnung: scheinbar naive Kritzelzeichnungen und Animationsfilme stehen neben feinen, detailgetreuen Portraitszeichnungen, Gemälden sowie Fotografien und Videos. Immer spielt die Sprache eine Rolle, entweder als aussagekräftiger Titel oder aber der Text wird Teil des Werkes, wenn nicht gar zum Werk selbst. Markus Vaters Kunst will unsere geistige Tätigkeit in verschiedenste Richtungen hin mobilisieren. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit den grossen Fragen der Menschheit, wie jener der Apokalypse oder der Verletzlichkeit menschlicher Zivilisation, sie lassen aber auch Raum für eigene Assoziationsketten und geben Anregung für neue und unerwartete Antworten auf existentielle Fragen...”

Beat Wismer