M.F.A.
Kunst und Kooperation

Kunst ist eine widerständige freie Praxis, die wenn sie in Beziehung tritt zu anderen Disziplinen, Praxisfeldern und Personengruppen ganz unerwartete neue Perspektiven und Gegenwarten schafft. Die Herausforderungen einer sich wie nie zuvor im Wandel befindlichen Welt fragen immer dringender nach einer Kunst, die nicht nur nach innen, sondern auch nach außen blickt. Der Masterstudiengang „Kunst und Kooperation“ erprobt und erforscht eine sich öffnende Kunstpraxis, die bereit ist zu Zusammenarbeit und Austausch.

M.F.A.
Kunst und Kooperation

Kunst ist eine widerständige freie Praxis, die wenn sie in Beziehung tritt zu anderen Disziplinen, Praxisfeldern und Personengruppen ganz unerwartete neue Perspektiven und Gegenwarten schafft. Die Herausforderungen einer sich wie nie zuvor im Wandel befindlichen Welt fragen immer dringender nach einer Kunst, die nicht nur nach innen, sondern auch nach außen blickt. Der Masterstudiengang „Kunst und Kooperation“ erprobt und erforscht eine sich öffnende Kunstpraxis, die bereit ist zu Zusammenarbeit und Austausch.

Aufnahme
Sommersemester (April) oder Wintersemester (Oktober)
Voraussetzungen
Hochschulabschluss im künstlerisch-gestalterischen Bereich (B.F.A., B.A., B.Sc.) oder vergleichbarer Abschluss
ZULASSUNGSPRÜFUNG
Künstlerische Bewerbungsmappe und Kooperationskonzept
Abschluss
Master of Fine Arts (M.F.A.)
Dauer
3 Semester (Vollzeit), 5 Semester (Teilzeit)
CREDIT POINTS
90

Das Studium

Der Masterstudiengang „Kunst und Kooperation“ ist ein projektorientierter und disziplinübergreifender Studiengang. Er vermittelt differenzierte praxisbezogene Kenntnisse mit dem Ziel, das eigene künstlerische Profil in Auseinandersetzung mit anderen Disziplinen und Praxisfeldern weiterzuentwickeln und zu schärfen.

Markus Vater: Buchstäblich

PROJEKTBEREICHE

Kooperationen können in fünf Projektbereichen (Download PDF) angesiedelt werden, die unterschiedliche Wissensgebiete und Praxisfelder umfassen und jeweils andere Möglichkeiten der Ausgestaltung von Kooperationen bieten. Die Projektbereiche dienen als Orientierung für die Konzeption von Kooperationen und für die Zusammenstellung des individuellen Stundenplans.

Die Vielfalt künstlerischer Konzeptionen überschreitet heute die Möglichkeit, das entsprechende technische Wissen für die Umsetzung in seiner ganzen Bandbreite zu vermitteln bzw. zu erwerben. Um konkrete Ideen zu realisieren treten Künstler*innen daher vermehrt in einen produktiven Austausch mit Praktikern aus verschiedenen Zweigen von Handwerk und Technik, in den Ideen, Kenntnisse und Erfahrungen beider Seiten einfließen. Kooperationen mit Forschungsinstituten oder Produktionsfirmen sind denkbar.

Kooperationsfelder: Farbtechnik, Foto-Technik, Filmtechnik, Materialbearbeitungstechniken, VR/AR-Umgebungen, 3D Technik, Arbeitsprozesse, Herstellungsprozesse, Wahrnehmungstechniken, Programmierung

Kooperationen zwischen Kunst und Wissenschaft haben vor dem Hintergrund neuerer Entwicklungen in beiden Zweigen (z. Bsp. bildgebende Verfahren in den Naturwissenschaften, die Adaption wissenschaftlicher Verfahren in der Kunst) an Bedeutung gewonnen. Kunst als andere Form der Wissensgenerierung tritt verstärkt als Kooperationspartnerin von Wissenschaft in Erscheinung, die ihrerseits neue künstlerische Ausdrucksformen und Präsentationsmodelle inspiriert. Kooperationen können z.B. im Bereich der Geistes- Geschichts- Naturwissenschaften möglich sein.

Kooperationsfelder: Universität, Forschungsinstitute, Labore,

In den Künsten können Kooperationen auf eine lange und vielfältige Tradition der Zusammenarbeit zurückgreifen: von den mittelalterlichen Kathedralen bis zum modernen Gesamtkunstwerk, vom Künstlerbuch bis zum Bühnenbild. Die allgemeine Tendenz zur Grenzüberschreitung in den Künsten und die Medienentwicklung haben darüber hinaus neue Möglichkeiten der Kooperation entstehen lassen. Inhalt des Schwerpunkts ist auch die Kooperation von Bildenden Künstler*innen untereinander.

Kooperationsfelder: Produkt-, Grafik-, Kommunikations-, Modedesign, Tanz, Theater, Architektur, Dokumentar-/Spielfilm, Regie, Drehbuch, Literatur, Musik, Komposition, Handwerk allgemein...

Kooperationen mit gesellschaftlichen Institutionen und Gruppen (z. Bsp. Jugendlichen, Schüler*innen) sind meist direkter als andere Formen der Kooperation auf die soziale Praxis ausgerichtet. Partizipative Kunstformen ermöglichen hier eine Form der Beteiligung und die Vermittlung von Erfahrungswissen, das in gesellschaftliche Zusammenhänge zurückwirken kann. Wie in den anderen Schwerpunkten, ist aber auch hier die Gestaltung der Kooperationsprojekte prinzipiell offen und abhängig von der individuellen künstlerischen Haltung der Künstler*innen.

Kooperationsfelder: Soziale,-politische,-religiöse Einrichtungen und Themenfelder z.B. Schulen, Kindergärten, Kinder-/Altenheime, Inklusion, Geflüchtete, Umweltschutz, Obdachlose, Minderheiten insgesamt, Politik, Religionen, Hospiz, Gefängnis, Krankenhaus, Arme/Reiche, Polizei, deutsche Bahn, Grenzen, Europa, Bundesländer, Regional, Überregional, Stadtplanung...

Kunst-Unternehmens-Kooperationen sind für die Wirtschaft von besonderem Interesse, da sich „Kreativität“ zu einem Leitbild unternehmerischen Handelns entwickelt hat. Kooperationen in diesem Feld sind nicht selten von Ambivalenz geprägt, die durch eine Fülle von praktischen Möglichkeiten einerseits und oftmals divergierende Wertvorstellungen und Erwartungshaltungen andererseits entsteht.

Kooperationsfelder: Gestaltung der Räume, Zusammenarbeit mit Mitarbeiter*innen, strukturelle-, inhaltliche und technische Zusammenarbeit...

Studienübersicht

Die Module und Lehrbereiche im Masterstudiengang „Kunst und Kooperation“ bieten Freiraum für individuelle Schwerpunktsetzung im Bereich der verschiedenen Lehrbereiche und Lehrangebote an der HBK Essen.

Im Modul Kooperation/Werkentwicklung werden die Grundlagen für mögliche Kooperationen und deren Umsetzung gelegt und die individuelle künstlerische Werkentwicklung kritisch begleitet. Es wird ein Grundverständnis vermittelt für die künstlerischen Möglichkeiten wie auch für die praktischen Herausforderungen von interdisziplinären und kollaborativen Projekten.

Kooperationen können in verschiedenen Bereichen angesiedelt werden, die unterschiedliche Wissensgebiete und Praxisfelder umfassen und jeweils andere Möglichkeiten der Ausgestaltung bieten. Die Übersicht über fünf zentrale Projektbereiche dient als erste Orientierung für individuelle Entscheidungen und Konzepte.

Das Modul Projekt-Orientierung vermittelt übergreifende und spezifische praxisbezogene Kompetenzen, die die Konzeption, Entwicklung und Umsetzung der künstlerischen Arbeit und der Kooperationsprojekte unterstützen. Die Lehrveranstaltungen in diesem Bereich können individuell aus allen Lehrbereichen der HBK Essen gewählt werden, um jeweils spezifische Ideen, Probleme und Lösungen auf künstlerischem, technischem und wissenschaftlichem Niveau zu entwickeln und zu diskutieren. Ergänzt werden kann das Vor-Ort-Studium durch Praktika und externe Workshops, um sich zusätzliches Wissen und Können in einer Vielzahl von Arbeitszusammenhängen anzueignen.

Die Studierenden erwerben ein grundlegendes Wissen zu Theorie und Geschichte von kollaborativen Praktiken in der Kunst und können eigene Ideen und Konzepte vor diesem Hintergrund kritisch reflektieren. Darüber hinaus erwerben sie anhand von exemplarischen Themen ein differenziertes Verständnis der Bezüge von Kunst zu anderen Disziplinen und Praxisfeldern und können die je spezifischen Potentiale interdisziplinären Arbeitens einschätzen.

Mit der Präsentation des M.F.A.-Projekts weisen die Studierenden die Weiterentwicklung und Differenzierung des eigenen künstlerischen Profils vor dem Hintergrund der im Rahmen des Studiums gewonnenen Kompetenzen und Erfahrungen nach. Sie dokumentieren ihre erworbenen Kompetenzen in Werkerstellung und Reflexion, welche sie auch verschriftlicht darlegen. Sie erstellen eine auf ihr Werk orientierte Ausstellungskonzeption und verorten ihre Arbeit im Kontext der zeitgenössischen Kunst und Kunstgeschichte.

Bewerbung

Der Masterstudiengang „Kunst & Kooperation“ ist ein konsekutiver Studiengang und richtet sich an Hochschulabsolventen im künstlerisch-gestalterischen Bereich. Die Qualifikation für das Studium wird durch das Zeugnis eines ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses im künstlerisch-gestalterischen Bereich oder eines äquivalenten Hochschulabschlusses nachgewiesen. Darüber hinaus ist die Zulassung zum Studium abhängig vom Nachweis der künstlerischen Eignung und der Darstellung eines den Kooperationsgedanken integrierenden Masterprojektes.

Infoblatt Bewerbung (Download, PDF)

Um den Masterstudiengang in einer Regelstudienzeit von drei Semestern (Vollzeit) oder 5 Semestern (Teilzeit) zu absolvieren, muss ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss im künstlerisch-gestalterischen Bereich mit mindestens 210 Credit Points gemäß ECTS oder ein äquivalenter Hochschulabschluss nachgewiesen werden.

Um den Masterstudiengang in einer Regelstudienzeit von drei Semestern zu absolvieren, muss ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss im künstlerisch-gestalterischen Bereich mit mindestens 210 Credit Points gemäß ECTS oder ein äquivalenter Hochschulabschluss nachgewiesen werden.

 

STEP 1
Mit der Einreichung Ihrer formalen Bewerbungsunterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Bachelor-Urkunde, bzw. Diplom oder vergleichbarer Hochschulabschluss) über unser Onlineformular erledigen Sie den ersten Schritt des Bewerbungsverfahrens. Nach Prüfung Ihrer Unterlagen werden Sie von unserer Studienberatung kontaktiert. In einem telefonischen Vorgespräch zum Feststellungsverfahren werden grundlegende Fragen geklärt. In diesem beraten wir Sie auch gerne zu der Wahl Ihrer Spezialisierung im Masterstudiengang.

STEP 2
Entscheidend für die Zulassung zum Masterstudiengang ist der Nachweis der künstlerischen Eignung und die Vorlage eines Konzepts für ein Kooperationsprojekt (in Stichworten, max. 1.500 Zeichen). Nach dem telefonischen Vorgespräch reichen Sie bitte Ihr Portfolio sowie das Konzeptpapier per E-Mail ein: studienberatung@hbk-essen.de. Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen werden anschließend von unseren Professor*innen geprüft. Sie erhalten innerhalb von 14 Tagen eine Rückmeldung zu Ihrem Studienplatz.

Eine Bewerbung ist an der HBK Essen jederzeit möglich. Um sich rechtzeitig einen Studienplatz zu sichern, empfehlen wir eine möglichst frühzeitige Bewerbung vor Studienstart. Der Masterstudiengang Kunst & Kooperation startet zweimal pro Jahr (Sommer- und Wintersemester).

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Studiengebühren

Die HBK Essen finanziert sich überwiegend aus Studiengebühren. Die finanziellen Mittel werden ökonomisch sinnvoll und nachhaltig für die Ziele eines sich stetig entwickelnden und modernen Kunst- und Designstudiums sowie zum Wohl der Studierenden verwendet.

Infoblatt Studiengebühren & Finanzierung (Download, PDF)

Preise gültig bis 30.09.2021

Die Höhe der Studiengebühren variiert je nach Zahlungsweise. Bei einer monatlichen Zahlung werden für drei Semester (Regelstudienzeit Vollzeit) jeweils 550,00 EUR, bei einem Teilzeitstudium oder einer Verlängerung der Regelstudienzeit ab dem 4. Semester jeweils 200 EUR pro Monat fällig. Sollte Ihr Hochschulabschluss weniger als 210 ECTS Punkte aufweisen, zahlen Sie für das Zusatzsemster 550,00 EUR pro Monat.

Die Hochschule gewährt ein Skonto in Höhe von 5% bei einer Zahlung des Gesamtbetrags. Die Studiengebühr beträgt dann für die Regelstudienzeit von drei Semestern (Vollzeit) 9.405,00 EUR (Ersparnis: 495,00 EUR) und für die Regelstudienzeit von fünf Semestern (Teilzeit) 11.685,00 EUR (Ersparnis: 615,00 EUR).

Die Studiengebühr beträgt 4.500,00 EUR pro Semester. Sofern Ihr Hochschulabschluss 210 ECTS Punkte aufweist, studieren Sie in Vollzeit drei Semester. Sollten Sie aufgrund fehlender ECTS Punkte ein Zusatzsemester belegen, absolvieren Sie den Masterstudiengang in vier Semestern.

Die Hochschule gewährt ein Skonto in Höhe von 5% bei Zahlung der Studiengebühr für die gesamte Regelstudienzeit. Die Studiengebühr beträgt dann für die Regelstudienzeit von drei Semestern 12.825,00 EUR (Ersparnis: 675,00 EUR) und für die Regelstudienzeit von vier Semestern 17.100,00 EUR (Ersparnis: 900,00 EUR). Die Studiengebühr ist am 01.04. oder 01.10. zu Beginn des Studiums fällig.

Hinzu kommen die Immatrikulationsgebühr in Höhe von einmalig 200,00 EUR (entfällt für Bachelor Absolvent*innen der HBK Essen) und die Gebühr für die Abschlussprüfung in Höhe von einmalig 300,00 EUR. Die Kosten des Semestertickets belaufen sich auf ca. 200,00 EUR pro Semester.

Über Stipendien für Bewerber*innen und individuelle Vereinbarungen für Ratenzahlungen bietet die HBK Essen zahlreiche Programme zur Finanzierung eines Studiums. Als Studierende*r der HBK Essen können Sie BAföG beziehen. Eine Förderung über den KfW Bildungskredit ist ebenfalls möglich. Die HBK Essen nimmt darüber hinaus am Deutschlandstipendium teil und informiert über andere Stipendien.

Weitere Informationen zu Stipendien und Wettbewerben finden Sie hier

Studienberatung

Bei Fragen zu den Studieninhalten, zur Bewerbung oder der Studienfinanzierung stehen wir Ihnen gerne telefonisch, über What's App oder in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Kontakt

Team Studienberatung
Anna Rohrbach & Vera Kirilow
E-Mail: studienberatung@hbk-essen.de
Tel.: 0201 - 95 98 98 08
What's App: 0175 - 92 49 068

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Prüfungsordnung
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Modulhandbuch
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Vorlage Kooperationskonzept
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Projektbereiche
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Infoblatt Bewerbung
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Infoblatt Studiengebühren & Finanzierung
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