KUNSTWISSENSCHAFTLICHES SEMINAR I JOHN HEARTFIELD

Das Seminar soll am Beispiel von Heartfields Gesamtwerk sowohl das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft allgemein, insbesondere aber auch das Themenfeld politischer Kunst aufarbeiten. Heartfields Fotomontagen als Kunstwerke werden dabei insbesondere im Kontrast zu (anderen) Formen politischen Aktivismus rezipiert.

„Die Montagen sind an sich nicht geschaffen, um in einer Ausstellung aufgehängt zu werden. Ihr Sinn ist, auf die Massen zu wirken. Der Ort, wohin sie gehören, ist das Hirn der Massen!“ John Heartfields (eigentlich: Helmut Herzfeld) Werk kann in der Kunst vor allem dadurch verortet werden, dass es sich der Kunst "im klassischen Sinne" zur Schaffenszeit konsequent verwehrte. Heartfield, ein gelernter Werbegrafiker, wandte sich früh der sogenannten "Dada-Bewegung" zu, die es sich zur Aufgabe machte, den Konventionen der Kunst ihrer Zeit zu entfliehen und sie zu karikieren. Und auch die darauffolgende künstlerische Arbeit in Form "politischer Kunst", insbesondere politischen Fotomontagen, entsprach nicht dem, was dem damaligen, bürgerlichen Kunstverständnis nach z.B. in Galerien zu finden sein sollte. Auch wenn Heartfields Arbeiten heute fraglos als Teil der Kunstgeschichte rezipiert werden, so eignet sich sein künstlerisches Schaffen doch als frühes und eindrückliches Beispiel einer Öffnung des Werkbegriffs in der modernen Kunst sowie eines neuen Verständnisses der Position des Künstlers in der Gesellschaft.

Termine: 26.05.2023 I 10:00 – 17:00 I Campus Essen
14.06.2023 I 10:00 – 17:00 I Campus Wuppertal
Dozent*in: Alexander Averhage
Kursgebühr: 95,- Euro

Veranstaltungsorte:
HBK Essen
Campus Essen
Prinz-Friedrich-Straße 28 A
45257 Essen

HBK Essen
Campus Wuppertal
Gewerbeschulstraße 76
42289 Wuppertal

Anmeldung: Eine Onlinebuchung ist hier eingerichtet.

Dozent*in

seit 10/2022 Lehrbeauftragter am Institut für Kunst- und Designwissenschaft, HBK Essen

seit 02/2021 Doktorand, Philosophie, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

2015 – 2021 Lehramtsstudium, Kunst und Philosophie, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Termine: 
14.11.2023  I  Campus Wuppertal
22.02.2024  I  Campus Essen
06.06.2024  I  Campus Essen
29.08.2024  I  Campus Wuppertal
31.10.2024  I  Campus Essen
09.02.2025  I  Campus Wuppertal

Uhrzeiten:
jeweils 10:00 - 16:45 Uhr I Campus Essen
jeweils 10:00 - 16:45 Uhr I Campus Wuppertal

Dozent*in:
Alexander Averhage

Gebühr:
95,- €

Abschluss: 
Teilnahmebescheinigung

Veranstaltungsorte:
HBK Essen
Campus Essen
Prinz-Friedrich-Straße 28 A
45257 Essen

HBK Essen
Campus Wuppertal
Gewerbeschulstraße 76
42289 Wuppertal 

Das Seminar soll am Beispiel von Heartfields Gesamtwerk sowohl das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft allgemein, insbesondere aber auch das Themenfeld politischer Kunst aufarbeiten. Heartfields Fotomontagen als Kunstwerke werden dabei insbesondere im Kontrast zu (anderen) Formen politischen Aktivismus rezipiert.

„Die Montagen sind an sich nicht geschaffen, um in einer Ausstellung aufgehängt zu werden. Ihr Sinn ist, auf die Massen zu wirken. Der Ort, wohin sie gehören, ist das Hirn der Massen!“ John Heartfields (eigentlich: Helmut Herzfeld) Werk kann in der Kunst vor allem dadurch verortet werden, dass es sich der Kunst "im klassischen Sinne" zur Schaffenszeit konsequent verwehrte. Heartfield, ein gelernter Werbegrafiker, wandte sich früh der sogenannten "Dada-Bewegung" zu, die es sich zur Aufgabe machte, den Konventionen der Kunst ihrer Zeit zu entfliehen und sie zu karikieren. Und auch die darauffolgende künstlerische Arbeit in Form "politischer Kunst", insbesondere politischen Fotomontagen, entsprach nicht dem, was dem damaligen, bürgerlichen Kunstverständnis nach z.B. in Galerien zu finden sein sollte. Auch wenn Heartfields Arbeiten heute fraglos als Teil der Kunstgeschichte rezipiert werden, so eignet sich sein künstlerisches Schaffen doch als frühes und eindrückliches Beispiel einer Öffnung des Werkbegriffs in der modernen Kunst sowie eines neuen Verständnisses der Position des Künstlers in der Gesellschaft.

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