KUNSTWISSENSCHAFTLICHES SEMINAR I WILLIAM KENTRIDGE

Inhalt

Dieses Seminar soll einen Überblick über das künstlerische Wirken von William Kentridge liefern und dabei die (kunst-)historische Einordnung seines Œuvres nachzeichnen. In diesem Rahmen wird den möglichen Verhältnissen von Form und Inhalt in der Kunst genauer nachgegangen und die Relevanz der Wahl des Mediums in diesem Zusammenhang genauer untersucht.

Vor allem bekannt für seine Beiträge zur zeitgenössischen Grafik und Zeichnung, erfreut sich der südafrikanische Künstler William Kentridge nicht nur großer Beliebtheit auf dem internationalen Kunstmarkt, sondern hat sich auch unter Kritikern und in der neueren Kunstgeschichte eine gewisse Stellung erarbeiten können. Über die Jahre hat sich – auch außerhalb des White Cubes und etablierter Ausstellungshallen – seine vom sonst so konservativ wirkenden Stammmedium der Grafik ausgehende künstlerische Praxis in verschiedenste mediale Experimente und Exkurse erstreckt.

Die Ambivalenz, die sich in den formalen Aspekten seiner Arbeit ausdrückt – von banalsten Werkzeugen, die zu hochkomplexen Endergebnissen hinführen – findet sich genauso in Inhalten und Haltungen wieder, die seine Werke ausfüllen. Kentridges Arbeiten zeichnen sich durch die Beobachtung der soziopolitischen Umstände seiner Lebenswelt, Südafrika zur Zeit der Apartheid,

aus. Der Künstler verstand sich dabei als Beobachter: bereit, Emotionen auszulösen, ohne dabei sein eigenes Erleben über die für dieses Erleben verantwortliche Umwelt zu erheben.

Termine: 09.03.2023 I 10:00 – 17:00 I Campus Essen
18.04.2023 I 10:00 – 17:00 I Campus Wuppertal
Dozent*in: Alexander Averhage
Kursgebühr: 95,- Euro

Veranstaltungsorte:
HBK Essen
Campus Essen
Prinz-Friedrich-Straße 28 A
45257 Essen

HBK Essen
Campus Wuppertal
Gewerbeschulstraße 76
42289 Wuppertal

Anmeldung: Eine Onlinebuchung ist hier eingerichtet.

 

Dozentin

  • seit 10/2022 Lehrbeauftragter am Institut für Kunst- und Designwissenschaft, HBK Essen
  • seit 02/2021 Doktorand, Philosophie, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
  • 2015 – 2021 Lehramtsstudium, Kunst und Philosophie, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Anmeldung

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Termine: 
18.03.2024  I  Campus Wuppertal
27.06.2024  I  Campus Essen
10.10.2024  I  Campus Wuppertal
05.12.2024  I  Campus Essen

Uhrzeiten:
jeweils 10:00 - 16:45 Uhr I Campus Essen
jeweils 10:00 - 16:45 Uhr I Campus Wuppertal

Dozent*in:
Alexander Averhage

Gebühr:
95,- €

Abschluss: 
Teilnahmebescheinigung

Veranstaltungsorte:
HBK Essen
Campus Essen
Prinz-Friedrich-Straße 28 A
45257 Essen

HBK Essen
Campus Wuppertal
Gewerbeschulstraße 76
42289 Wuppertal 

Dieses Seminar soll einen Überblick über das künstlerische Wirken von William Kentridge liefern und dabei die (kunst-)historische Einordnung seines Œuvres nachzeichnen. In diesem Rahmen wird den möglichen Verhältnissen von Form und Inhalt in der Kunst genauer nachgegangen und die Relevanz der Wahl des Mediums in diesem Zusammenhang genauer untersucht.

Vor allem bekannt für seine Beiträge zur zeitgenössischen Grafik und Zeichnung, erfreut sich der südafrikanische Künstler William Kentridge nicht nur großer Beliebtheit auf dem internationalen Kunstmarkt, sondern hat sich auch unter Kritikern und in der neueren Kunstgeschichte eine gewisse Stellung erarbeiten können. Über die Jahre hat sich – auch außerhalb des White Cubesund etablierter Ausstellungshallen – seine vom sonst so konservativ wirkenden Stammmedium der Grafik ausgehende künstlerische Praxis in verschiedenste mediale Experimente und Exkurse erstreckt.

Die Ambivalenz die sich in den formalen Aspekten seiner Arbeit ausdrückt – von basalsten Werkzeugen, die zu hoch komplexen Endergebnissen hinführen – findet sich genauso in Inhalten und Haltungen wieder, die seine Werke ausfüllen. Kentridges Arbeiten zeichnen sich durch die Beobachtung der soziopolitischen Umstände seiner Lebenswelt, Südafrika zur Zeit der Apartheid,aus. Der Künstler verstand sich dabei als Beobachter: bereit Emotionen auszulösen, ohne dabei sein eigenes Erleben über die für dieses Erleben verantwortliche Umwelt zu erheben.

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