Gastvortrag von Prof. Dr. Volker Harlan

Im Rahmen seiner Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2018/19 lud Karl Neuffer, Lehrender der HBK Essen am Institut für Kunstwissenschaft, den renommierten Beuys-Kenner Volker Harlan ein, zu Joseph Beuys und seinem erweiterten Kunstbegriff zu sprechen.

Die Vorlesung und das Seminar von Karl Neuffer beschäftigten sich mit der grundsätzlichen Frage „Was ist Kunst“ und gingen dabei der provokativen Äußerung Beuys’ „Jeder Mensch ist ein Künstler“ nach. Dabei wurde im Kontext der abendländischen Kunstgeschichte die ebenso provokante These herauszuarbeiten versucht, dass der Mensch sich selbst erst durch die Kunst schafft und vom Götterbild zum Menschenbild gelangt.

In diesem Rahmen referierte Prof. Dr. Volker Harlan unter dem Titel „Eine Fettecke für die Menschenwürde? – Wie Beuys den Kunstbegriff erweiterte“.

Zum Vortragenden:

Prof. Dr. rer. nat. Volker Harlan
Sein Studium der Kunst, Theologie und Biologie schloss Volker Harlan mit einer Promotion zum Thema: „Das Bild der Pflanze in Wissenschaft und Kunst – bei Aristoteles und Goethe, der wissenschaftlichen Botanik des 19. und 20. Jahrhunderts und bei Paul Klee und Joseph Beuys“ ab. Seither hat er zahlreiche Bücher und Aufsätze zu Theorie und Werk von Beuys veröffentlicht, darunter 1986 den Band „Was ist Kunst? – Werkstattgespräch mit Beuys“. Volker Harlan ist Honorarprofessor an der Hochschule für Künste im Sozialen, HKS Ottersberg.

Termin:
06.02.3019

Ort:
Hörsaal der HBK Essen